Villa Beyer
Villa eines der deutschen allensteiner Fabrikbesitzers. Nach dem zweiten Weltkrieg ubernommen von der Geselschft der Polnisch-Russischen Freundschaft. Heute Sitz der Invest-Bank.
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Geschichte
Mit dem Ende des 19. Jh wurden die staatlichen Behorden am Rande der Stadt aufgebaut. In der Unteren Vorstadt erstes Gebaude war das heute nicht mehr existierende Gebaude des Landkreises errichtet in den Jahren 1893-94. Es war sehr gut angesehen, eine Villa in der Nachbarschaft des statlichen Gebaudes. Das Grudstuck gegenuber hat der allensteiner Fabrikbesitzer, der Inhaber der Maschinenfabrik und Eisengiesserei, Louis Beyer. 1894 hat er Parterevilla im Stil der franzosischen Abart des Neorenaisance aufgebaut. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gebaude der Gesellschaft der Polnisch-Russischen Freundschaft ubergeben, wo es u.a. Kino gab, wo die russischen Filme gespielt waren.
Im Zusammenhang mit dem Umbau der Verkehrswege anlässlich des zentralen Erntefestes und wegen der Verbreitung der Strassen hat man im Jahre 1978 Entschluß gefasst, die Villa abzutragen, weil sie die geplannte Kreuzung gestört hat. Nah vielen Protesten und Engagement des aus dem fernsehprogramm gekannten Professor Józef Zin ist es gelungen, die Villa vor dem Abbau zu retten. Nach der Wende wurde das Gebäude menschenleer. Nach der Renovierung mit der Erhaltung des alten Charakters ist die Villa das Eigentum von Invest Bank.
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Architektur
Die Villa ist das Erdgeschoßgebäude mit vielgestaltigem Baukörper mit dem dominirenden Ecktürmchen, welches mit der Laterne bekrönt ist. Die Fenster sind rechteckig mit dreieckiger Fensterverdachung. Im Turm im Erdgeschoss und im Dachgeschoß sowie in der Nordfassade gibt es dreifache Fenster. Die dekorative Elemente bilden ausserdem die halbrunde leere Nischen und der kleine Giebel in der Nordfassade mit dem doppel Bogenfenster. In der westlichen Fassade gibt es zugemauerte Eingangstür. Auf dem Dach gibt es kleine Lukarnen.
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Interessantes
Als Louis beyer die Villa dem Landkreisgebäude gegenüber seine Ville aufbauen wollte, musste er die Genehmigung von der Kirchenbehörde für den Abbau der dort stehenden Kapelle erhalten. Die Kapelle wurde letztendlich abgetragen und in die Nähe der Marienkrakneknhaus versetzt. Sie steht dort bis heute.
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(c) Michał Węgrzycki


