Das einzigerhaltenes Tor In der mittelalterlichen Befestigungsmauer Allensteins. Es erfüllte die Wehrfunktion – es schützte die Stadt vom Norden. Im 19. Jh diente das Tor als Gefängnis. 1863 wurde hier Wojciech Ketrzyński interniert. Heutzutage gibt es dort Hotel.

 

 

Geschichte

Das Tor ist auf Ende des 14. Jh datiert. Es wurde nach der Vergösserung der Stadt und nach Verschiebung des nördlichen Teils der Befestigungsmauer 1348 errichtet. Es war Beobachtungs- und Zollkontrolleposten für die Ankömmlinge. Seitens der Oberen Vorstadt wurde das Tor von dem sumpfigen Graben getrennt. Über den Graben wurde die Holzbrücke gesetzt. Das Hohe Tor wurde mit dem schweren Tor und Fallgatter geschlossen. Infolge Brände im 19. Jh ist die Stadtmauer abbgebaut, aber das Tor wurde vom preussischem Minister für Denkmalschutz, Ferdinand von Quast, 1858 renoviert. Man hat damals die Bekrönung umgebaut: es wurden die Giebel mit Pinakel addiert. 1880 hat man das stilisierte Treppenhaus angebaut – es verband das Tor mit dem Haftgebäude, errichtet 1862. Den Übergang für die Fußgänger wurde 1895 durchgeschlagen. Nachdem das Gefängnis in den neuen Sitz versetzt worden ist, hat man das Tor auf Abbruch als Überbleibsel bestimmt. Es wurde dank der Bestellung des Spritzhauses gerettet. Danach war es Polizeiposten und der Sitz des Meldeamtes. Seit 1907 verkehrten unter dem Turm die Strassenbahnen. In der Zwischenkriegszeit wurde zu den Quatierungszellen umgestaltet. Nach den 2. Weltkrieg wurde durch Polnische Touristisch-Heimatkundliche Gesellschaft benutzt. Heutzutage gibt es hier das Hotel.

 

Architektur

Das Tor ist im gotischen Stil errichtet, auf dem quadratnahen Plan, mit der Seite von 9,5 m mit geringen Abweichungen. Das engere neogotische Treppenhaus ist von der Ostseite angebaut. Das Tor ist 23 m hoch. Bis zu 18,6 m sind die originalen gotischen Meuer erhalten. Die Bekrönung bilden Giebel mit Pinakel mit den spitzbogigen, unverputzen Blenden. In den Nordecken gibt es Verzahnungen – das sind die Spuren nach dem einst beim Tor existierenden “Hals”. Seitens der Vorstadt gibt es im spitzbogigen Übergang das rekonstruierte Fallgatter. Seitens der Stadt ist das Tor reichlich mit dem schwarzgebrannten Klinker geschmückt. Über der Durchfahrt gibt es bogengewölbte Nische mit der Mosaik, welche die Gottesmutter Königin des Friedens darstellt. Das ist die Nachahmung des Bildes aus Stoczek Klasztorny. Zum Muster wurde das Bild Santa Maria Maggiore aus der Kiche zu Schneegottesmutter aus Rom genomen. Diese Mosaik ist das Geschenk des Papstes Johannes Paulus I, für Allenstein, 2004. Daneben gibt es den Erzenkopf des Papstes und Gedenkinnschrift. Von der Westseite sieht man das Fragment der rekontruierten Stadtmauer mit dem Holzkreuzgang und gedenktafel zum 650. Jubiläum der Stadt, 2003. An der Nordwand des Anbaus aus dem 19. Jh sieht man die Gedenktafel an Wojciech Ketrzyński.

 

Interessantes

 

  • Am 13. September 1863 im Dorf Jomensdorf wurde Wojciech Ketrzyński und sein Geleit mit der aus Königsberg nach Königtum Polen geschmuggelten Waffe festgenommen. Ketrzyński hat 5 Tage im Gefängnis im Hohen Tor verbracht, danach wurde er zu einem Jahr der Gefängnisstrafe in der Festung in Kłodzko verurteilt.
  • Seitens Vorstadt due zusätzliche Befestigung des Turms waren 2 Mauerreihen, welche senkrecht im Verhältnis zum Tor bis zur Grabenbrücke mit der sogenanntem “Hals” verliefen.
  • Im Falle des Überfalls die Angriffenden müssten zwischen die Mauer hineinlaufen, wodurch sie gezwungen wären, das Tor zu stürmen.
  • Am Ende des 19. Jh das weitere Bestehen des Tors stand im Fragezeichen, weil es nicht mehr benutzt wurde, nachdem das Gefängnis umgezogen worden ist. Die Weisung der preussischen Regierung hat es zugelassen, alle atlen Bauten, die die Entwicklung der Städte blokieren, abzubauen. Von der Abtragung hat es nur die Entschedung des Bürgermeisters Oskar Belian gerettet über Anlegung im Tor und im Haftgebäude des Feuerwehrpostens mit 2 Feuerwehrmänner.
  • Es wurde geplannt, die Figur des Schutzheiligen der Stadt, des Hl. Jakob des Alten in die Nische seitens der Stadt anzubringen. Diese Figur stand letztendlich auf dem Fischmarkt.

 

 

Praktische Informationen

 

  • Freier Parkplazt f Busse, 200m, an der Nowowiejski-Strasse
  • Die Besichtigung nur vom Außen – Innen befindet sich das Hotel