Das Schloss des Kapitels von Ermland In Allenstein
Das Kapitelschloss der allensteiner Kammer, Eigentum des ermländischen Domkapitels in Frauenburg in den Jahren 1397-1772. Es ist im Mäander der Alle (Łyna) gelegen. Heutzutage der Sitz des Museums von Ermland und Masuren.
Geschichte
Das Schloss hat man schon von der Anlegung der Stadt, seit ca. 1348, errichtet. Der Nordflügel wurde a Ende des 14. Jh beendet, der Südflügel mit dem 30 m hohem Turm in der Mitte des 15. Jh. In diesem Flügel hat man die Kapelle zu St. Anne eingerichtet (jetzt der Kromer-Saal). Der Barockflügel stammt aus den Jahren 1756-58/ Der Schlossgraben wurde im 19. Jh trockengelegt, der zum Scholss führende Damm hat man 1845 aufgeworfen. Zu diesem Zwecke hat man die aus dem Zwinger entfernte Erde verwendet.
In den Jahren 1397-1772 war es Sitz des kanoniker-Administrators der Kammervermögen. Das Schloss wurde von den polnischen Truppen während der Kriege mit den Kreuzrittern 1410 und 1414 beschlaggenommen. Im 13-jährigen Krieg stand es auf der Seite des Preussischen Bundes. Danach die von den Kreuzrittern betrogenen Kanoniker haben sich entschlossen, die Mietsoldaten einzulassen, was sie mit der Austreibung aus dem Schloss gebüßt haben.
Die Stelle des Administrators hat in den Jahren 1516-19 und 1520-21 Nicolaus Copernicus eingenommen. Er hat im Januar 1521 die Vertedigung des Schlosses während des Krieges mit dem Deutschen Orden organisiert. Nach der 1. teilung Polens wurde es der evangelischen Gemeinde zur Benutzung übergeben. Die große Restaurierung und Regotisierung wurde unter der Leitung des Denkmalschutzministers Ferdinand von Quast 1865-75 durchgeführt. Während des Umbaus in den Jahren 1909-11 hat man den Verbinder zwischen dem Nord- und Ostflügel errichtet, welcher für die Wohnung für den Präsidenten des Regierungsbezirks bestimmt war. Im Hof hat man pseudogotisches Treppenhaus gebaut, in den repräsentativen Räumen hat man das Niveau der Fußböden um 1,2 m herabgesetzt. In den Schlossinnenräumen hat man 1921 Regionales Museum veranstaltet, wo die ethnografische Ausstellungen, den Sieg im Volksentscheid am 11. Juli 1920 lobend, präsentiert wurden. Nach den 2. Weltkrieg gibt es hier das Museum von Ermland und Masuren.
Auf den Schlosshof finden seit 1974 am Anfang Juli die Schlosskonzerte “Singen wir die Dichtung”.
Architektur
Das Schloss ist besteht aus 3 Flügeln, der Ho fist vom Westen mit der mittelalterlichen gotischen Mauer abgeschlossen. Der vierstöckige Nordflügel mit zweistöckigen Keller ist am ältesten. Im Erdgeschoß befindet sich die Schlossbibliothek.
Der 1. stock mit dem Kreuzgang hat die Hauptfunktion erfüllt. In den 3 Gemächern befand sich die Wohnung des kanoniker-Administrators, seine: Remter und Kapelle. Zwei ersten Saale haben Kristallgewölbe, die Kapelle – Sterngewölbe. Auf den Wänden des Kreuzgangs sieht man die fragmentarisch erhaltene astronomische Tafel von Nicolaus Copernicus, welche zur bestimmung von Äquinoktium diente. Diese Tafel wurde von dem Astronomen 1517 geschaffen.Seitens Zwinger ist der gotische private Aborterker der Administratoren erhalten. Zwei oberen Geschosse dienten als Lager.
Der Südflügel besteht aus 5 Geschosse, hatte Speicher- und Wehrfunktion. Aussen unter dem Dach gibt es die gotischen, hölzernen Wehranlagen. Die Ostseite des Flügels nimmt die 1530-31 errichtete ehemalige Kapelle zu St. Anne (sie besteht aus 2 Jochen und hat Netzgewölbe). Die Kapelle wurde 1580 vom Bischif Martin Kromer konsekriert. Vom Westen liegt an den Flügel das zylindrische Turm mit dem rechteckigen Sockel an. Das Turm wurde 1926 mit dem kegelförmigem Helm bedeckt.Aus der Aussenflucht des Turms gibt es 2 Kragsteine, die den Abort der Wachsoldaten untergehalten haben.
Der Spätbarocke Flügel aus dem 18 Jh mit dem hohen Kellergeschoß wurde an Stelle der ehemaligen Vorhangmauer und des gotischen Eingangsturm errichtet. Von diesem Eingangsturm sind nur der Unterteil mit dem spitzbogigen zum Hof führenden Steinportal und die Fragmente der Blenden. In der nord-östlichen Ecke gibt es den Verbinder aus dem 19. Jh, welcher vom Aussen mit dem Barockflügel harmonisiert. Seitens Alle gibt es die erhaltene Aussenmauer mit der halbrunden Bastei, den Resten der rechteckigen Eckbastei und dem rechtechicken Wahgebäude, welches sich neben der Steinbrücke über Alle befindet. Seitens der Stadt im Graben gibt es die Resten der zylindrischen Bastei.
Vom Süden ist der Zwinger vom sogenannten Salzlager abgeschlossen. Das ist das ehemalige Gebäude der Schossbesatzung aus dem 17. Jh, welchen im 19. Jh zum Salzlager umgestaltet wurde.
Der Damm teilt den Graben in 2 Teile – einen von ihnen besetzt Czesław-Niemien-Amphitheater. Am Eingang auf den Damm seitens der Stadt befindet sich das Denkmal “das Bänkchen mit Copernicus”, 2003, der Autorschaft von Ursula Szmyt.
Auf dem Hof sieht man 3 preussischen Standbilder “preusischen Weiber”, den Versalgrenzstein aus dem Jahre 1919 aus der polnisch-deutschen Grenze und den Brunnen. Im Zwinger unweit des Turms gibt es die Steinskulptur “das Sonnensystem” 1973 vom belgischen Künstler Jean-Marie Bechet.
Interessantes
Die astronimische Tafel ist das einzige in aller Welt erhaltene astronomische Instrument, welches Copernicus selbst geschaffen und benutzt hat. Die rotten Farben für die Schaubilder hat era us Italien eingeführt. Die schwarzen Linien wurden nach dem Copernikus Tod hinzugemalt, weil man hat versucht, diese Tafel in die Sonnenuhr umzuändern.
Die Tafel weist die Schädenspuren, welche während der Umbauarbeiten im Laufe der Jahrhunderte der Kreuzgang durchgeführt wurden.
Die Untersuchungen von Copernicus wurden für die Kalenderreform 1582 vom Papst Gregor VIII. Ausgenutzt – man hat damals den Gregorianischen Kalender eingeführt.
Im Nordflügel gibt es die gotischen Deckenbalken vom 1370und 1373 erhalten.
Im Södflügel die Decken- und Wehranlagebalken wurden aus den in den Jahren 1425-29 gefällten Bäumengemacht. Die Abwehrmöglichkeiten der Wehranlagen wurden nie auf Probe gestalt. Heutzutage kriechen dort die Säger.
Im Juni 2006 die 120 Jahre alt Linde auf dem Schlosshof wurde vom Sturm gebrochen. Sie war unzertrennliches Element ser Schlosstreffen “Singen wir die Dichtung”.
(c) Ewa Waruszewska, Andrzej Bobrowicz



(c) Michał Ciucias



Das Schloss