Das Marschallamt der Woiwodschaft Ermland-Masuren, der Sitz des Regierungsbezirks
In der Vorzkriegszeit der Sitz des Regierungsbezirks, der Ensprechung der heutigen Woiwodschaft. Nach dem 2. Weltkrieg wurde dieses Gebäude der polnischen Bahn übergeben. Heute ist es Sitz des Marschallamtes und Verwaltungsgerichtes.
Geschichte
Das allensteiner Regierungsbezirk wurde im Jahre 1905 aus den Südgebieten der Regierungsbezirke Gąbin und Królewiec (Königsberg) gegründet. Sie bestand aus 10 Kreise, welche von der polnischsprachige bewölkerung in Ostpreusen bewohnt wurden. Das war die Hauptidee, das bezirk in dieser gestalt auzusondern. Den Auftrag für den Entwurf hat Richard Saran aus Berlin, dem Berater aus dem Ministeruim für Öffentliche Arbeiten erhalten. Die Bauarbeiten wurden von Albert Dylewski aus Allenstein durchgeführt.. Die Feierliche Eröffnung fand am 15. Juli 1011 statt.
Im Erdgeschoss befand sich der öffentliche Teil mit Kanzlei, Kassen und dem Versicherungsbüro. Im ersten repräsentativen Geschoß gab es den Sitzungssaal, das Kabinett des Präsidenten des Regierungsbezirks. Weiter gab es Behörden, wie im 2. erdgeschoß. Im 3. geschoß gab es außer Behörden auch die Bibliothek. Die Mansarde fasste das Archiv des Regierungsbezirkes, im Kellergeschoß wirkten Druckerei, Maschinenraum und Kesselraum.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde dieses Gebäude der Direktion der polnischen Bahn übergeben – die Tradition des Gebäudes wurde nicht fortgesetzt. Das neue Woiwodschaftsamt bekam den Sitz im neuen Gebäude gegenüber. Am Anfang der 90-er Jahre haben dieses gawaltige Gebäude viele Privatunternehmen besetzt. Nach der Vervaltungsreform 1998 und Gründung der Selbstregierung der Woiwodschaft, wurde diesem Gebäude der Charakter des Sitzes der Regionalbehörden zurückgegeben. Das Marschall der Woiwodschaft Ermland-Masuren besetzt heutzutage das ehemalige kabinett des Präsidenten des Regierungsbezirkes.
Architektur
Den Baukörper bilden 5 Flügel.Den Hauptteil besteht aus 2 paralellen Flügeln, welche in Hälfte ihrer Länge mit dem Treppenhaus verbunden sind. Das Treppenhaus bildet 2 kleine Höfe abgeschlossen mit 2 sehr langen Flügeln. Der letzte Flügel verbindet im Südende zwei lange Flügel indem er den großen Hof schlißt. Das Gebäude besteht aus 3 Stockwerke. Es hat Steinsockel mit dem Bossenwerk mit den Fenster des Kellergeschosses und halbrund geschlossenen Fenster des hohen Erdgeschosses. Die höheren stockwerke sind aus Ziegel, unverputzt augenommen die Fläche zwischen den Fenster im 1. und 2 Stock. Die fensterachse warden durch die Pilaster mit den Kapiteln abgetrennt.
Die Hauptfassade ist von der westlichen Seite situiert. Sie besteh aus 3 Risalite, das mittlere mit dem Hauptportal ist flacher als die Eckrisalite. Das mittlere Risalit wurde aus dem Sandstein aus dem Steinbruch in Radków angefertigt. Die Kartusche über dem Eingang ist jetzt leer. Über dem Portal und zwischen den Fenster des 1. und 2 Stockwerks gibt es decoration in Form der Reliefe Autorschaft Wielhelm Gieseke aus Charlottenburg. Im Spitzenteil dieses Risalits gobt es ovale Kartusche, urpsrünglich mit dem Wappen des Regierungsbezirks, jetzt ist nur die die kartusche gekrönte Krone. Die Dekorationen des Risalits wurden 2009 restauriert.
Interessantes
Der innere Hof spielte im Film “Stawka wieksza niz zycie” im Teil „Podwójny Nelson”, welcher In Allenstein im Sommer 1967 gedreht wurde.

(c) Michał Ciucias


