Allensteiner Bauunternehmer, Besitzer einer Zigelei, Mitglied des Stadtrates. Er ist nach Allenstein als Fleischer gekommen und hat die Wursthandung an der Krummstrasse (heute: Higo-Kołłątaj-strasse). 1880 im Rahmens des Projektes des allensteiner Bürgermeisters Oskar Belian hat die Stadt auf die Entwicklung der Industrie gestellt und man hat die moderne Fleischerei und die Fleischwerke in der Königstrasse (heutige Wojska Polskiego Strasse) geöffnet. Naujack hat im Konkurrenzkampf unterlegen und musste die Wursthandlung auflösen und sich auf den Ziegelhersteller umqualifizieren. Seine Ziegelei war in der Siedlung in der Nähe des bahnhofs situiert, in der Kolejowa-Str. 10. Der Lehm für Ziegelbrand wurde anfänglich gewonnen indem man alle Hänge und Hügel in der gegend nivelliert hat. 1892 der Architekt Robert Luckhardt hat auf dem von Naujack nivelliertem Gebiet das erste Strassennetz und Raumplannung der neuen Siedlung bearbeitet. Allenstein am Ende der 70-er Jahre des 19. Jh hat sich sehr schnell entwickelt und dazu war Ziegel notwendig. Naujack ist sehr schnell zu einem Vermögen in diesem Geschäft gekommen. Die hohe gesellschaftliche Stellung hat ihm den Weg zum Stadtrat gebahnt, welcher zu Zeiten Belians die wichtigsten allensteiner Unternehmer gesammelt hat. An der Wende des 19. und 20 Jh Naujack hat es bogennoen, die Miethäuser zu bauen und ist zum ernsten Rentier geworden. Für kleines Geld hat er die Baugrundstücke damals in den 80-er Jahre am Stadtrand gekauft, also an den Strassen: Kaiserstrasse (jetzt Dabrowsczaków), Langstrasse (jetzt Warmińska-Strasse), Kopernikusstrasse und Schillerstrasse (jetzt Mickiewicza-Strasse). Bald darauf began die Stadt sich in der Richtung des 1872 geöfnneten Bahnhofs zu entwickeln und die Naujacks Grundstücke bafenden sic im neuen exklusiven Zentrum der Stadt, also ihr Wert ist mehrfach gestiegen. Von seinen Miethäusern die russischen Zerstörungen sind nur die Häuser an der Warmińska-Atrasse 7 I 8, Mickiewicza-Strasse 1, 3, 5, 7 und 2 grossartigen Häuser: naujack-Haus und Villa Fortuna an der Dabrowszczaków-Strasse erhalten geblieben. Im Naujack-Haus wohnte Naujack nur ein Paar Monate, danach ist er in ein prächtigeres Haus mit dem schlanken Turm umgezogen – an der Kreuzung der Kaiser- (Dabrowszczaków) mit Schillerstrasse (Mickiewicza-Strasse), dem berühmten Gymnasium gegenüber. Dieses Haus hat den Krieg nicht überstanden. Es wurde von den Rotarmisten im Märze 1945 verbrannt.

Die Naujacks Ziegeiel neben dem Werk von Max Lion waren 2 Hauptkonstruktionziegellieferanten für die Errichtung der neuen bauten in dem sich gewaltig entwickelndem Allenstein um die Jahrhundertewende. Naujack wußte sich it der Konkurrenz zusammenzuarbeiten. Für den Auftrag der Ziegelzustellung für den Bau der Herz-Jesu-Kirche haben die beiden Ziegeleien der beiden Räte die angeforderte Menge der Ziegel. Naujack konnte trefflich die Koniunktur ausnutzen – er hat bis heute die schönsten Häuser in Allenstein hinterlassen – der Andenken an den sogenannten jungen Kapitalismus.