Die ermländische Dichterin, Lehrerin, polnische Aktivistin. Sie ist am 4. September 1894 in Brąswałd als Tochter von August und Franziska (geborene Kraska) geboren. Sie hat die deutsche Schule besucht und Polnisch hat sie beim Pfarer Walenty Barczewski gelernt. In den Jahren 1921-23 hat sie bei “Gazeta Olsztyńska” gearbeitet. Zu dieser Zeit hat sie dem Bund der Polnischen Jugend in Ostpreussen beigetreten. 1926 hat sie staatliches Seminar für Lehrer in Krakau abgeschlossen. 1929 hat sie begonnen, als Lehrerin zu arbeiten, vor dem Krieg hat sie in Chaberkowo, Wielki Buczek, Złotowo und Nowy Kramsk gelehrt. In den Jahren 1931-33 hat sie die Abteilung der Kindergärten und Religiösen Vormundschaft über die polnischen Kinder des Polnischen Bundes der Polnischen Schulgesellschaften in Berlin geleitet. Im September 1939 wurde sie verhaftet und ins Konzentrationslager in ravensbrück gebracht. Sie wurde am 18. April freigelassen und bis zum Ende des Krieges war sie in Brąswałd unter Ausicht von Gestapo. Nach 1945 hat sie in Allenstein in der Abteilung für Schulwesen gearbeitet, sie war auch Mitglied des Masurichen Intituts und des Bundes der Polnischen Schriftsteller. Nach dem 2. Weltrieg hat sie in Allenstein fest gewohnt.

Maria Zientara-Malewska hat mit dem Gedicht “4 Jahreszeiten” an 4. Dezember 1920 in „Gazeta Olsztyńska” debütiert. Das Buchdebüt fiel in das Jahr 1954 – damals wurde die Sammlung von Skizzen und Reportagen “Es wachst zur Sonne” herausgegeben. Ausser Geichten hat sie auch Artikel, reportage und Märchen geschrieben. Ihre Werke rühmen die Schönheit Ermlands, Volksbräuche und unterstreichen Religisität Ermlands. Zu den berühmtensten Märchensammlungen zählen: “Die Legenden von 2 Flüsse” und “Märchen von der Alle”. Ihr folkloristisches Schaffen wurde in den Büchern: “Mein Liebes Ermland”, “Auf den Spuren des harten Weges”, “Die Erinnerungen der Lehrerin aus Rodło-Zeichen”, “Das Dorf an den Wiesen” schrieben. Ihre Erinnerungenvon den Zeiten, die Maria ausser Ermland in der Zwischenkriegszeit verbracht hat, wurden in den Werken: “Die flammenden Sträucher an der Ober” und “Złotowszczyzna”.

1947 hat sie Otton Malewski geheiratet. Maria Zientara – Malewska wurde mit den Staatsorden ausgezeichnet, unter anderem mit dem Papsorden „Pro Ecclesia et Pontificae”.

Sie ist am 2 Oktober 1984 in Allenstein gestorben. Sie hat künstlerisches Werk hinterlassen, welches die ermländischen Kultur und Folklor dokumentiert und bewahrt.