Die Pfarrkirche des Vorkriegststadtviertels Neue Stadt. Der höhste und grösste allesteiner Tempel. Die Kirche warin den 80-er Jahren das Templum von Solidarność-Bewegung (Solidarität).

 

Geschichte

Am Ende des 19. Jh wohnten in Allestein über 15 Tsd. Katholiker und zu dieser Zeit gab es nur eine Kirche – St. Jakobikirche. Der Ausschuss zum Bau der zweiten katholischen Kirche in Allestein wurde 1895 gegründet. Den Namen des Allerheiligsten Herzen Jesu gewann die Kirche infolge der Popularitätswelle dieser Namen am Ende des 19. Jh. Der Bau wurde im grossen Teil von den Beiträgen der polnischsprachigen Ermländer gestiftet. Für diesen Bau hat Gazeta Olsztyńska die Spenden gesammelt. Der Grundstein wurde vom Bischof von Ermland Andreas Thiel geweiht am 3. Oktober 1901. Anfänglich war das Filialkirche der allensteiner Pfarrkirche, die Stiftung der selbstständigen Pferrei fand 1916 statt. Der Entwurf der Kirche – Fritz Heitmann. Die BAuarbeiten wirden von Albert Scholz durchgeführt, Ziegel haben die allensteiner Ziegelstreicher/Ziegelbrenner und Räte Max Lion und Otto Naujack beschafft. Der Fassadenziegel wurde aus der Ziegelei von A. Schlüter aus Klucznik gebracht. Die Kirchenweihe fand am 19. Oktober 1903 statt. Die Eröffnung der Kirche verherrlichte das Feier zum 550. Jahrestag der Stadt. Während der Eröffnung hat der Burgermeister Oskar Belian die antipolnische Anrede angehalten aber mit dem Lobpreis der I. Teilung Polens 1772. Gleichzeitig hat er die Messen und Gottesdienste in der polnischen Sprache verboten.Der Tempel hat keinen Schaden während Einmarschierung der Rotarmisten 1945 erlitten – dadurch ist die ganze neogothische Ausstattung erhalten. Während der Komunismuszeit war die Kirche der temple der allensteiner Solidarität (Solidarność). Der Nordnebebnschiff hat viele Gedenktafeln der Untergrundbewegung, der Solidarität und deer Ostprovinzen gewidmet. Diesen Zug seitens Präsbiterium öffnet die Gedenktafel zum Andenken an MArcin Antonowicz, den allesteiner Studenten, von der Miliz ermodet. Anlässlich des 100. Baujahrestag wurde die Kirche anfangs 21. Jh gründlich renoviert.

Im Präsbiteriu gibt es den vertikalen Hauptaltar aus dem Jahre 1911, welcher aus der Werkstatt von H. Hartmann aus Wiedenbrück stammt. Im Antependium befindet sich das auf dem Buch mit 7 Siegel liegende apokalyptische Lamm mit Fahne. An den Seiten sieht man Szenen: Auszug von Israel aus Ägypten. In der Predella befindet sich das Tabernakulum mit der Szene der Verkündigung von Maria, an des Seiten die Kirchenväter: Hl. Augustin, Hl. Hieronim, Hl. Ambrozy und Hl. Georg. Über Tabernakulum der Eucharistische Thron – Bekreuzigunggruppe, die von den Engeln eingeschlossen ist. Überhalb gibt es die Gruppe der Heiligen mit dem Kult des Allerheiligen Herzens Jesu verbunden: Hl. Margaret Alacoque, Hl. Mechtild, Hl. Franz Salezy, Hl. Bonawentura. Über diesen Gestalten im Zentralpunkt sieht man die Christfigur mit den offenen Armen und dem brennenden Herzen umgeben von Evangelisten: Hl. Lukas, Hl. Johannes, Hl. Markus und Hl. Matthias. An den Seiten zwei grupper der Figuren: Hl. Theresa von Avilia mit den Propheten Jeremias und Izajasz und der Hl. Thomas aus Aquin mit den Propheten Ezechiel und Daniel. In der Bekrönung sieht man Erzengel Michael mit dem Kreuz. Die Altarsquartiere sind mit den Szenen aus der Heiligen Schrift ausgeefüllt: das Abendmahl in Emaus, das Gebet im Garten, Fall unter dem Kreuz, das letzte Abendmahl, Opfer von Melchizedek, das Peitschen Jesu, Bekrönung mit dem Dorn und Weizengriess auf der Wüste(David und der Hl. Johannes Chrisostom). An dem Flügelabschluss gibt es Szenen: die Heiligung des Leprakranken, die Bekehrung der Sünderin, die Umwandlung des Wassers in Wein, die Vermehrung des Brotes. Die Malereien im Präsbiterium wurden 1952 ausgeführt und stellen die Szenen: die Taufe Jesu und Fischfang dar.

Im Hauptschiff, auf den Pfeilern bei Präsbiterium gibt es die Figuren Christus des Königs und Marias der Königin. Bei der Kanzel die Hl. Theresa, auf den Pfeilern zwei Figuren der Hl. Elisabeth mit dem Armen und dem Greis und be idem Eingang, unter dem Orgelchor die Hl. Vincent a Paulo und der Hl. Franz Xaver. Die Kanzel 1911 ist der Autorschaft von H. Hartmann aus Wiedenbrück. Auf dem Korpus sieht man Szenen: Christus und Samariterin beim Brunnen, Das Predigt auf dem Berg, das Hinschicken der Apostel und der im Tempel unterrichtende 12-jähriger Jesus. Auf der Empore die Orgel, 1916, der Autorschaft Bruno Goebels aus Königsberg. In der Vorhalle gibt es freistehende Figur von Karl Boromeus.

Am Ende des Nordschiffs befindet sich der vertikale Altar aus dem Jahre 1904. In der Predella gibt es die Bekrezigungsgrupe, an den Seiten stehen die Evangelisten: der Hl. Lukas und der Hl. Markus. Im Zentrum – der Hl. Valentin, überhalb der Hl. Andreas – umgeben von 12 Apostel. An dieses Schiff liegt die Kapelle der Gottesmutter von Częstochowa an – eingerichtet 1957 von den Studenten der Kunstakademie aus Danzig.

Am Ende des Südschiffes gibt es den vertikalen Altar, 1904, der Autorschaft von Georg Schreiner aus Regensburg. In Antependium die Szenen: das Abendmahl in Emaus und das Opfer von Melchidezek. Im Zentralteil Gottesmutter Unbefleckt Empfangen, an den Seiten die Szenen: Die Verkündigung und Christi Geburt.Überhalb im Zentrum die Gottesmutter von Rosenkranz mit dem Hl. Franz und der Hl. Klara, an den Seiten die Hl. Anna und der Hl. Joachim. In der Bekrönung gibt es den Engel mit dem Schild ind die Figuren: die Hl. Agne, Hl. Dorothea und Hl. Barbara. An dieses Schiff liegt die St. Joseph-Kapelle an. In deiser Kapelle gibt es den vertikalen Altar von H. Hartmann aus Wiedenbrück, 1910.Über die Mensa / Altarplatte sieht man die Szene: Josef von Ägypten, Pharaon und Ägypter, die beim Joseph Hilfe suchen. Im Zentralpunk der Hl. Joseph mit dem Kind, ringsherum die Szenen: die Vermählung, die Verbeugung der drei Könige, 12-jährige Christus im Tempel unterrichtend und die Heilige Familie in Nasareth. In der Bekrónung Christusauf dem Thron und die Figuren: Hl. Isidor und david mit der Harfe (gestohlen 1992) und die Engel (ein von ihnen gestohlen 1992). Der ganze Altar ist von den Figuren des Hl. Joseph und der Hl. Barbara eingeschlossen (gestohlen 1992, gefunden in Krakau). In der Taufkapelle gibt es den horizontalen Altar des Hl. Franz und das Taufbecken der Autirschaft von Vetter aus Guttstadt. Im Zentrum der Hl. Franz aus Asisi, links der Hl. Antonius aus Padua, rechts der Hl. Franz Xaver. Beim Eingang auf dem Pfeiler die Figura des Hl. Antinius mit dem Kind und den Armen. Die Mosaikfenster wurden von Robert Siebert aus Konigsberg 1903 gemacht. Die Fenster in den Nebenschiffe wurden mir dem einfarbigen Glas im Gestalt des rhomboidalen Fachwerks ausgefullt mit der Darstellung der Propheten und der Väter der Kirche unter den Bogen. Die Fenster in der St. Josepf-Kapelle stellen die Szenen dar: die Flucht nach Ägypten und den Tod des Hl. Joseph. Die Fenster in der Taufkapelle stellen die Gestalte des Hl. Franz und der Hl. Notburga dar.

 

Architektur

Die Kirche wurde im neogothischen Stil erbaut. Das ist dreischiffige, sechjchige Halle mit dem ausgesonderten von vielen Seiten geschlossenen Präsbiterium. An das Nordnebenschiff bein vierten Joch ist die Kapelle der Gottesmutter aus Częstochowa zugestellt. An das Südnebenschiff beim zweiten Joch gibt es die Kapelle des Hl. Joseph. Die Kirche hat 3 Türme. Der Hauptturm 82,5 m hoch, auf dem Quadrat mit der gedeckten galerie, bekrönt mit dem achtechigen, schlanken Helm – er ist von 4 kleine achtechige Türmchen eingeschlossen, welche über die wandlinie herausragen. Sie stützen sich auf den Steinkroksteinen mit den Zierwasserspeier. Die Türme beim präsbiterium sin 47 m hoch, bekrönt mit den pyramidischen Helmen. Über dem Eingangspotral sieht man Christus mit dem brennenden herzen. Die Innschrift in Latein lautet: Lege mich als Zeichen auf deinem Herzen der Autorschaft von Gostek aus Königsberg. Unter dieser Innschrift die Symbole der 4 Evanglisten. Die Fassade der Kirche ist durch die grünen und glasierten Formstücke verziert. Sie wurden aus Schlesien aus Małomice und Zebrzudów gebracht. Der Hauptschiff ist mit dem Stern-, das Präsbiterium mit dem Kristallgewölbe bekrönt. In den nebenschiffe git es das dreiteilige Gewölbe.

 

Interessantes

Beim Transport der Granitkolumnen fur die Innenausstattung eine ist versprungen und musste ausgetauscht werden. Man hat aber entschieden, diese Kolumne zu setzen, und die geplatzen Stellen mit dem eisernen Stab zu verfestigen und die ganze Kolumne mit den Ziegeln umzubauen. Diese Entscheidung hat zur Änderung des Konzepts der Innenausstattung beigetragen – mit dem gelben Ziegel wurden alle Wände und die anderen Kolumnen ausgelegt, was die Eröffnung der Kirche um sechs Monate verursachte. In der ursprünglichen gestalt ist die Kolumne bei dem Eingang in die St. Joseph-Kapelle geblieben.

Das Konzept der Arkadengiebel in der Bekrönung der Wände im Präsbiterium und das Giebel der St. Joseph-Kapelle hat Heitmann vom Schloss in Marienburg geschöpft. Zum Muster des Hautturms wurde auf dem nicht mehr existierenden Turm des schlosses in Königsberg genommen.

Praktische Informationen

die Besichtigung des Doms gebührfrei

Das Besichtigungsverbot während des Gottesdienstes und anderer Kirchenfeier

die Besichtugungszeit ca. 30 Min.

 

 

Die Kirche zum Allerheiligsten Herzen Jesu Olsztyn

Die Kirche zum Allerheiligsten Herzen Jesu Olsztyn

Die Kirche zum Allerheiligsten Herzen Jesu Olsztyn

(c) Michał Ciucias