Die Pfarrkirche zuerst des Dorfes dann des Stadtviertels Gutkowo. Der Tempe list mit dem Aufenthalt Napoleons in Ostpreussen verbunden. Heutzutage ist die Pfarrkirche von Salesianer verwaltet.

 

Geschichte

Die Kirche ist auf einem Hügel gelegen. Sie wurde am Ende des 15. Jh errichtet. Die Kirche wurde von Bischof-Sufragan Jan Wilde im Jahre 1500 konsekriert. Bis zum Jahre 1871 war die Kirche die Filiale der Pfarrkirche zu St. Jacob, danach unterstanden der Kirche die Dörfer: Gutkowo, Likusy, Redykajny und Łupsztych. Diese Tatsache ist mit dem Obelisk denkwürdig gemacht, welcher der im 1. weltkrieg gefallenen Pfarrkinder gewidmet ist. Der Obelisk befindet sich bis heute an der Kirche.

Im Februar 1807 hat die Kirche der Kaiser der Franzosen – Napoleon Bonaparte besucht. Aus dem Kirchenturm hat er die Bewegungen der Armeenbei Jonkowo beobachtet. Nach dem 2. Weltkrieg haben die Pferrei die Salesianer übernommen.

In der Kirche befinden sich 3 Altare. Der spätbarocke Hauptaltar besteht aus Ölgemälde des Schutzpatrons des temples – des Hl. Laurentius, welcher an den Seiten mit den nicht kannelürten Säulen flankiert ist. Hinter dem Altar gibt es 2 hölzerne Engel. Den Altar bekrönen im zentralen teil die Taube in Glorie und Allegorien der Hoffnung und der Tapferkeit.

Der Seitenaltar der Schmerzensmutter aus dem 18 Jh ist an der linken Seite des Hauptaltars situiert. Im Zentrum befindet sich das Bild Herunternehmen vom Kreuz aus dem Jahre 1914, welches mit den krausen Säulen umgeben ist. Oberhalb befindet sich das oktogonale Bild der Hl. Maria-Magdalene – auch zwischen den krausen Säulen. In der Bekrönung gibt es das Tuch der Hl. Weronika und die Skulpturen der Hl. Peter und Paulus. Der Altar des Hl. Andreas aus dem 18. Jh befindet sich an der rechten Seite des Hauptaltars. Im Zentralteil gibt es das Bild des Hl. Andreas Apostel, oberhalb der Hl. Josef mit dem Kind, in der Bekrönung das Bild des Hl. Nikolaus von Figuren zwei Bischöfe umgeben. Die Ausstattung der Kirche bildet auch die barocke, hölzerne, polychromierte Kanzel aus dem 18. Jh. Den Korpus ist mit dem Bild des Guten Hirten verziert, Baldachin – Schnitzfigur der Taube in Glorie und die Figur des Hl. Laurentius. Zu den Denkmalen gehört auch der barocke Beichtstuhl aus dem 18. Jh und die Skulptur der auf dem Mond stehenden Gottesmutter.

 

Architektur

Der Körper des Tempels besteht aus dem Korpus und des vom Westen angebauten Turms. Vom Süden liegt die Vorhalle und vom Norden die Taufkapelle und Sakristei an. Das Turm ist im unteren Teil aus Stein und Ziegel, verzierrt von der Nordseite mit Bauterrakottaplättchen. Den oberen Teil des Turm bilden die gemauerten Säulen, welche mit den Brettern belegt wirden. Das Turm ist mit dem Walmdach bedeckt – mit der Fahne mit dem Hl. Laurentius und dem Datum 1778. Der Korpus ist mit dem Satteldach mit der Signatur auf dem Giebel des Dachfirsts des Präsbiteriums bedeckt. Der Saal wird durch die rechteckigen Fenster erhellt.

 

Interessantes

Das Turm ist in demselben unverändertem Zustand wie zur Zeiten Napoleons Bonaparte

In der Südwand des Präsbiteriums ist ein kleines Fenster erhalten, jetzt zugemauert, durch welches die Kommunnion den Leprakranken gegeben wurde.

Nach dem 2. Weltkrieg der deutsche Pfarrer blieb hier bis zum Jahre 1954. Er wurde infolge des ausgeübten Drucks der Staatsbehörde versetzt. Sein Nachfolger wurde Priester Ignaz Tokarczuk, der spätere Erzbischof von Bistum in Przemysl